Facebook, Instagram, Twitter, Youtube oder Pinterest – es gibt eine große Anzahl an Sozialen Netzwerken, auf denen du dich präsentieren kannst. Deshalb möchten wir dir heute einen kleinen Leitfaden an die Hand geben, um herauszufinden, welche Social-Media-Plattform zu dir und deiner Zielgruppe passt.
Ein Rat vorweg: Bespiele erst mal einen Kanal, aber den regelmäßig
Für deine Sichtbarkeit im Netz ist eine Präsenz in den Social Networks wichtig. Aber bedenke dabei, dass du – schon allein aus Zeitgründen – nicht überall präsent sein kannst. Denn deine Beiträge sollten auf den jeweiligen Kanal abgestimmt sein. Denselben Post gleichzeitig auf allen Netzwerken zu veröffentlichen ist definitiv keine Option und führt ganz im Gegenteil häufig zu genervten Usern.
Deshalb unser Tipp: Such dir eine Plattform aus und sei dort regelmäßig mit für deine Zielgruppe relevanten und informativen Beiträgen aktiv.
Welche Plattform passt zu meiner Zielgruppe?
Wie sieht deine Zielgruppe aus? Ist sie altersmäßig gemischt oder eher jünger. Für den Fall, dass du dir unsicher bist, stellen wir dir hier ganz kurz die wichtigsten Plattformen vor:
- Facebook
Nutzer in Deutschland: 32 Millionen
Zielgruppe: Auf Facebook sind alle Zielgruppen vertreten
beliebter Content: Text-, Bild-, Video- und Linkposts sowie Stories
häufig vertretene Branchen: alle Branchen
- Instagram (gehört zu Facebook)
Nutzer in Deutschland: 17 Millionen Nutzer
Zielgruppe: der Großteil der Nutzer ist zwischen 14 und 30 Jahren und tendenziell eher weiblich
beliebter Content: Bilder, Videos, Stories, Hashtags sind für die Suche auf Insta extrem wichtig, keine Verlinkung auf deine Website möglich (erst ab 10.000 Followern)
häufig vertretene Branchen: Beauty, Mode, Lifestyle, Reisen, Kunst und Food
- Youtube (gehört zu Google)
Nutzer in Deutschland: 20 Millionen
Zielgruppe: Auf Youtube sind alle Zielgruppen vertreten
beliebter Content: Videos, Videos, Videos (Imagevideos, Tutorials, Interviews, Videoblogs …), Youtube gilt als die zweitgrößte Suchmaschine weltweit häufig vertretene Branchen: alle Branchen
- Twitter
Nutzer in Deutschland: 12 Millionen
Zielgruppe: Menschen, die sich in Echtzeit zu aktuellen Themen und die neuesten News austauschen möchten
beliebte Contents: Text-Tweets (280 Zeichen max.) mit Hashtag, Fotos
vertretene Branchen: Medien- und Verlagsbranche
- Pinterest
Nutzer in Deutschland: 7 Millionen
Zielgruppe: bis jetzt vor allem weiblich (70 %) und shopping-affin
beliebter Content: optisch hochwertig aufbereitete Bilder; die Plattform ist eine riesige Pinnwand und als eine Art visuelle Suchmaschine zu verstehen, auf der sich Nutzer Inspiration holen und im Gegenzug mit ihren Pins andere inspirieren
vertretene Branchen: DIY, Fashion, Beauty, Reisen, Wohnen, Food, Lifestyle
Fazit: Die Top-Favoriten zum Einstieg für Heilpraktiker und Therapeuten dürften Facebook und Youtube sein, weil du hier mit deinen Beiträgen deine Zielgruppe garantiert erreichst. Entscheide dich für Youtube natürlich nur dann, wenn du sehr Video-affin bist.
Und was ist mit beruflichen Netzwerken?
Nichts spricht dagegen, dir ein Profil bei Xing oder Linkedin anzulegen. In deutschsprachigen Regionen (Deutschland, Österreich und Schweiz = DACH) liegt Xing mit 15 Millionen Nutzern leicht vor Linkedin (eher international ausgerichtet) mit 13 Millionen Usern. Ob du allerdings als freiberuflicher Heilpraktiker und Therapeut dort in großer Anzahl neue Klienten generierst, ist gemäß unserer Meinung eher fraglich.
Wenn du dich aber für Jobangebote für Heilpraktiker interessierst oder für Gruppen zur Vorbereitung auf die Heilpraktiker-Prüfung sowie sonstige Netzwerkgruppen, kann ein Xing-Account durchaus Sinn machen.